Chris Evans hat kürzlich gegenüber Entertainment Weekly über die Möglichkeit gesprochen, die Rolle von Steve Rogers in den nächsten Projekten von Marvel Studios wieder aufzunehmen. Das Interview, das kurz nach der Ankündigung von Avengers: Doutor Destino (2026) und Guerras Secretas (2027) geführt wurde, enthält Details, die helfen, die Position des Schauspielers in Bezug auf eine Rückkehr zum Marvel Cinematic Universe (MCU) zu verstehen.
Kontext der nächsten Avengers
Mit Avengers: Doutor Destino, der für 2026 geplant ist, und Guerras Secretas für 2027, bereitet Marvel Studios zwei der größten Wetten der Franchise vor. Beide Filme versprechen, das Multiversum noch weiter auszubauen, neue Charaktere einzuführen und möglicherweise einige der ikonischsten Helden zurückzubringen.
Seit dem epischen Avengers: Endgame (2019) ist die Zukunft von Steve Rogers/Captain America Gegenstand ständiger Spekulation. Obwohl der Charakter am Ende der Saga in den Ruhestand gegangen ist, bleibt im Filmuniversum noch Platz für mögliche Auftritte, sei es in Flashbacks, alternativen Zeitlinien oder groß angelegten Ereignissen.
Position von Chris Evans zu einer Rückkehr
In einem exklusiven Interview ließ Evans deutlich werden, dass er nicht automatisch an jedem Projekt von Marvel teilnehmen wird. Er betonte, dass er trotz “zahlreicher Angebote”, um Captain America in Solo- oder Nebenprojekten wiederzubeleben, nur unter bestimmten Bedingungen bereit ist.
Die Hauptpunkte von Evans’ Diskussion können wie folgt zusammengefasst werden:
- Keine langfristige Verpflichtung: Der Schauspieler ist sich nicht sicher, ob er langfristig im MCU bleiben wird, insbesondere nach den nächsten Avengers.
- Möglichkeit von Wiederholungen: Trotz der Vorsicht schließt Evans die Möglichkeit nicht aus, Steve Rogers wieder zu spielen, aber nur unter bestimmten Bedingungen.
- Primäre Bedingung: Er erwähnte, dass die Rolle von Steve einen “historischen Wert” im Universum hat und dass jede Rückkehr die im Laufe der Jahre aufgebaute Konstruktion respektieren muss.
- Ausnahmen, nicht Regel: Der Schauspieler beschrieb die zukünftigen Avengers als “Ausnahmen” und nicht als “Eintrittskarte” für eine dauerhafte Rückkehr.
In seinen eigenen Worten sagte Evans: “Ich denke, es ist nie-sagen-nie, aber ich bin definitiv nicht bereit, einfach für jedes Projekt zurückzukehren, weil ich denke, dass alle hier den Wert von Steves Rolle in diesem Universum sehr schätzen.”
Was bedeutet das für die Fans?
Für die Anhänger des MCU enthält Evans’ Botschaft zwei wichtige Lesarten:
- Türen noch offen: Solange es keine feste Zusage gibt, bleibt noch Platz für den Captain America, in entscheidenden Momenten aufzutauchen, wie bei groß angelegten Ereignissen oder Geschichten, die seine Anwesenheit rechtfertigen.
- Fokus auf neue Generationen: Evans’ Betonung der “Wertigkeit” der Rolle deutet darauf hin, dass Marvel möglicherweise neue Helden bevorzugen wird, die Steves Erbe tragen, anstatt sich ausschließlich auf seine Rückkehr zu verlassen.
Auswirkungen auf die nächsten Veröffentlichungen
Die nächsten Avengers – Doutor Destino und Guerras Secretas – wurden als Schnittpunkte für verschiedene Erzählstränge angekündigt. Die Abwesenheit oder Anwesenheit von Steve Rogers kann den Ton und die Dynamik der Filme beeinflussen. Wenn Evans sich entscheidet, teilzunehmen, wird seine Anwesenheit wahrscheinlich auf Szenen von großem Einfluss beschränkt, was der “Ausnahme” entspricht, die er beschrieb.
Darüber hinaus hat Marvel Studios die Details des Drehbuchs geheim gehalten, was es unmöglich macht, zu bestätigen, ob es konkrete Pläne gibt, Captain America einzubeziehen. Was jedoch bekannt ist, ist, dass das Unternehmen bereit ist, das Erbe des Charakters zu “wertschätzen”, wie Evans’ Aussagen andeuten.
Mögliche Szenarien für eine Rückkehr
- Flashback oder kollektives Gedächtnis: Verwendung von Rückblenden, um Steves Vergangenheit mit der Gegenwart des MCU zu verbinden.
- Multiversum: Erforschung alternativer Versionen von Steve Rogers in verschiedenen Zeitlinien, etwas, das bereits in What If…? angedeutet wurde.
- Mentoring: Vorstellung von Steve als Mentor für neue Helden, um seine symbolische Rolle zu stärken, ohne ständige physische Anwesenheit zu erfordern.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine offizielle Bestätigung, dass eines dieser Szenarien umgesetzt wird. Was jedoch sicher ist, ist, dass die endgültige Entscheidung von der Bewertung von Marvel Studios und der Verfügbarkeit von Evans abhängt, der jedes Angebot sorgfältig prüft.
Zusammenfassend lässt Chris Evans eine offene, aber kritische Haltung gegenüber der Zukunft von Steve Rogers im MCU erkennen. Während die nächsten Avengers große Neuerungen versprechen, hängt die Rückkehr von Captain America von Faktoren ab, die über einfache Einladungen hinausgehen.
Um offizielle Updates zu verfolgen, besuchen Sie den Entertainment Weekly und die offiziellen Kanäle von Marvel Studios.


